
Autor/in:
Kat Zhang
Verlag: cbt (Juni 2013)
Seiten: 448
Übersetzer/in: Katrin Weingran
Reihe: Band 1 von 3
>>Der
Inhalt<<
Eva und Addie waren einmal wie alle anderen: Zwei
Seelen in einem Körper, über den sie abwechselnd
die Kontrolle übernahmen. Doch als sie älter wurden,
wuchsen mit ihnen die Befürchtungen – eben doch
nicht normal zu sein. Denn im Kindesalter hätte eine
Seele verschwinden müssen. Die dauerhafte Existenz
von zwei Seelen in einem Körper wird nämlich als
gefährlich angesehen. Als Addie schließlich doch die
vollständige Kontrolle übernimmt, scheint alles gerettet.
Niemand außer ihr aber weiß, dass Eva immer noch
lebt – gefangen in dem Körper, den ihre Schwester
kontrolliert. Als die beiden herausfinden, dass es
für Eva doch noch eine Chance gäbe, wieder an die
Oberfläche zu kommen, riskieren sie alles dafür …
>>Der
Anfang<<
Addie und ich wurden in denselben Körper geboren. Die
Geisterfinger unserer Seelen waren miteinander verfloch-
ten, noch ehe wir den ersten Atemzug machten. Unsere ers-
ten gemeinsamen Jahre waren auch unsere glücklichsten.
Dann kamen die Sorgen – die aufeinandergepressten Lip-
pen unserer Eltern, das Stirnrunzeln unserer Vorschulleh-
rerin, die Frage, die alle flüsterten, wenn sie dachten, wir
könnten sie nicht hören. Warum
finden sie keinen Frieden?
>>Meine
Meinung<<
Twin Souls – Die
Verbotene war mein Auftakt in 2014 und ich muss sagen, ich hätte mit keinem
besseren Buch beginnen können. Natürlich gibt es bessere Bücher als dieses,
aber wenn ich daran denke das zweite Buch des Jahres vor dem ersten gelesen zu
haben, dann schüttelt es mich.. Also, auf jeden Fall kann ich Kat Zhang nur
loben! Denn ihr Debütroman über eine Gesellschaft in der Hybride, das sind
Menschen die keinen Frieden finden (d.h. die rezessive Seele verschwindet
nicht), eingesammelt und entsorgt werden war wirklich grandios. Ich habe das
Buch verschlungen, konnte es kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb von
zwei Tagen fertiglesen können.
Allerdings weiß ich nicht, was in den zwei nächsten Teilen
passieren soll.. Denn Die Verbotene war
wirklich gut in sich selbst abgeschlossen, es gab keinen Cliffhanger und das
Ende war stimmig.
Was ich gut fand, war dass die Geschichte nur aus der Sicht
von Eva, der schwächeren Seele, erzählt wurde. Ein Gemisch aus Eva und Addie
hätte mich wohl ziemlich durcheinander gebracht ;)
5 von 5 Punkten für diesen schönen Jahresauftakt
Die Bücher auf dem Stapel haben
übrigens nichts zu sagen, ich habe mir einfach die, mit den 5 schönsten Covern
rausgepickt ;)
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